Sosopol

Die Schwarzmeerküste: Sosopol

Sosopol ist eine kleine bulgarische Küstenstadt, die jahrtausende lange Geschichte mit dem Charme und der Romantik der Meeresküste vereint. Sie liegt 35 km südlich von Burgas, in der Nähe befinden sich drei Campingplätze und der Badeort Tschemomorez.

Archäologische Funde und historische Dokumente beweisen, dass Sosopol die älteste Stadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste ist. Eine Reihe von Ruinen und archäologischen Ausgrabungsstätten ziehen jedes Jahr Tausende Besucher an. Im Archäologischen Museum ist eine reiche Sammlung griechischer und römischer Amphoren zu bewundern.

In der Altstadt sind viele jahrhundertealte Häuser im für die südliche Küstenregion typischen Baustil, erhalten geblieben. Vom Felsenkap hat man eine herrliche Aussicht auf die vorgelagerte Sweti-Iwan-Insel mit ihrem Leuchtturm und die Sweti-Petar- und Sweti-Kyrik-Inseln.

Bei Ausgrabungen in der antiken Klosterkirche "Johannes der Täufer" auf der Insel Sweti Iwan wurde 2010 eine Urne mit menschlichen Überresten gefunden, die Experten für Reliquien von Johannes dem Täufer halten. Die Urne war in einem Altar eingebaut. Bulgarische Archäologen glauben, dass die Überreste im 4. Jahrhundert n. Chr. von Konstantinopel ins Kloster gebracht worden waren.

Der neue Stadtteil ist touristisch orientiert und bietet vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés. Die Stadt verfügt über zwei schöne Sandstrände - der Zentralstrand und der Strand „Harmanite".

In der näheren Umgebung der Stadt können Ruinen aus der Zeit der Thraker besichtigt werden. Die Überreste der Stadtmauer sind heute teilweise rekonstruiert und sind in der Altstadt zu sehen. In der Kunstgalerie sind 290 Gemälde und 40 Statuen ausgestellt.

Alljährlich im September lädt Sosopol zum Kulturfestival "Apollonia" ein.

Das naheliegende Mündungsgebiet des Ropotamo-Flusses ist ein Naturschutzgebiet. Vor allem während der Blüte der Seerosen ist das Naturreservat für jeden Bulgarien-Urlauber einen Ausflug wert.