Albena

Vom Platz an der „roten“ Sonne zum globalen Treffpunkt am Schwarzen Meer.

Bulgarien - Die Schwarzmeerküste: Albena

Bis zum Fall der Berliner Mauer 1989 und darauf folgend des damals sog. „Eisernen Vorhangs“, der Europa bis dahin in zwei mehr oder weniger hermetisch voneinander abgeschirmte Hälften geteilt hatte, war die gesamte bulgarische Schwarzmeerküste im westlichen Teil des Kontinents bei vielen Reiseexperten häufig unter dem leicht satirischen bis abschätzigen Namen „Rote Riviera“ bekannt. Eine Bezeichnung, die vor allem aus dem Umstand herrührte, dass dort auch die „werktätigen Massen“ des Ostens bevorzugt ihre Ferien unter klimatisch, landschaftlich und infrastrukturell vergleichbaren Bedingungen verbrachten, wie es westeuropäische Urlauber ab etwa den späten 1960er Jahren regelmäßig vor allem an der französischen und italienischen Riviera zu tun pflegten. Bei allen tatsächlichen damaligen und grundsätzlichen Systemunterschieden war dieser Vergleich bei genauerem Hinsehen gar nicht so weit hergeholt, entstand doch die Mehrheit der bis heute sowohl am Mittelmeer wie auch am Schwarzen Meer eifrig genutzten Hotelbauten und Ferienanlagen in dieser auch für den internationalen Tourismus ereignisreichen Dekade. In den 1970er und 1980er Jahren und im Rahmen der zumindest in einer Himmelsrichtung etwas durchlässiger werdenden Grenzen wagten sich dann auch immer mehr Gäste aus dem Westen in den Osten, nicht zuletzt aufgrund des dort für sie vergleichbar sehr viel günstigeren Preis-Leistungs-Verhältnisses in Hinsicht auf Kost, Logis und Unterhaltung. Heute, nach mittlerweile über zwei Jahrzehnten europäischer und interkontinentaler Annäherung, hat sich die jetzt im Allgemeinen als bulgarische Riviera bezeichnete knapp 380 Kilometer lange Schwarzmeerküste Bulgariens, die etwa zu einem Drittel aus großzügigen feinsandigen Sandstränden besteht, einen festen und respektierten Platz unter den international populären Baderegionen mit Gästen aus aller Herren Länder gesichert.

Varna und Burgas, Norden und Süden, Sand und Felsen, Ruhe und Trubel.

Die beiden größten und ökonomisch bedeutsamsten Städte an der bulgarischen Schwarzmeerküste, Varna mit etwa 330 000 und Burgas mit gut 230 000 Einwohnern, sind auch die für den florierenden Tourismus des Landes mit Abstand Wichtigsten, dort befinden sich die beiden von Schwarzmeerurlaubern in Bulgarien meist frequentierten Flughäfen und in ihrer jeweiligen unmittelbaren Umgebung liegen auch die bestbesuchten und inzwischen weltweit bekannten Badeorte. Obwohl sich die Ferienorte und Strände bei Varna bzw. bei Burgas im Großen und Ganzen sowie im Bezug auf ihre umfangreiche Ausstattung mit Restaurants, Unterkünften und Freizeitangeboten nur wenig unterscheiden, wovon zum Beispiel die beiden jeweils sehr lebhaften und wahrscheinlich bekanntesten dortigen Destinationen „Goldstrand“ (17 km nördlich von Varna) und „Sonnenstrand“ (38 km nördlich von Burgas) Auskunft geben, haben die kleineren Orte und Ferienstädte bei Varna und Burgas doch ein tendenziell heterogenes Publikum. So gilt das Gebiet um Burgas samt seiner Ferienziele Rawda, Sweti Wlas, Sozopol, Tsarevo, Obsor, Irakli, Ravda, Pomorie, Sarafovo, Atiya, Chernomorets, Dyuni, Primorsko und Kiten als primär von jüngeren Gästen mit dem Wunsch nach ausgiebigem Nachtleben bevorzugtes Ziel. Nördlich von Varna hingegen sind Ferienorte wie Sweti Konstantin, Kranevo, Bozhurets, Baltschik, Rusalka, Kamen Brjag, Shabla und Kawarna meist nicht ganz so groß und werden auch mitunter eher von Familien und älteren Gästen favorisiert, auch ist die Küste in der Nähe der bulgarisch-rumänischen Grenze zunehmend felsiger und weist weniger Bebauung und lange Sandstrände auf. Einen besonderen Stellenwert in der Region Varna genießt jedoch die im Jahr 1969 eröffnete und im Laufe der Jahrzehnte stetig modernisierte Ferienstadt Albena, die mit ihren vielseitigen Angeboten von nahezu sämtlichen touristischen Zielgruppen schon seit geraumer Zeit gerne und regelmäßig besucht wird.

Albena und Dobrudja: Ferienstadt mit Historie und literarisch-musikalischem Hintergrund.

„Albena“ ist nicht nur ein in Bulgarien seit jeher weitverbreiteter Mädchen- und Frauenname, Freunden und Liebhabern der klassischen slawischen Literatur und Musik ist er vor allem auch als Titel der gleichnamigen Erzählung des berühmten bulgarischen Schriftstellers und Belletristen Jordan Jowkow (1880 bis 1937) ein Begriff, welche wiederum den nicht minder bedeutenden und bewunderten bulgarischen Komponisten und Musiker Paraschkew Hadschiew (1912 bis 1992) im Jahr 1962 zu seinem auch in Deutschland und Tschechien gefeierten Opern-Zyklus inspirierte, dessen erstes Stück ebenfalls den Namen Albena trägt. Die große Bekanntheit und Popularität sowohl der folkloristischen Erzählung als auch der international gerühmten Oper mag somit für die seinerzeit politisch verantwortlichen Entscheidungsträger in Bulgarien hauptsächlich dafür ausschlaggebend gewesen sein, das ehrgeizige neue Tourismusprojekt etwa 30 Kilometer nördlich von Varna mit diesem gut eingeführten Namen zu bezeichnen. Waren die ersten Anfänge des prestigeträchtigen und kostspieligen Fremdenverkehrskomplexes bei der offiziellen Eröffnung im Jahr 1969 mit lediglich neun Hotelgebäuden und vier Restaurants zunächst noch recht überschaubar, wurde auf dem triangular angelegten Gelände in den folgenden Jahren und Jahrzehnten doch emsig und fleißig weiter gebaut und in touristische Einrichtungen aller Art kontinuierlich investiert. Als wichtige Wegmarke zum allseits akzeptierten Urlaubsziel für Reisen nach Bulgarien galt die Fertigstellung des heutigen 4-Sterne-Hotels „Dobrudja“ im Jahr 1981, welches mit seinen 91 Metern Höhe das höchste Gebäude vor Ort und fünfthöchste Bulgariens ist. Dieses Haus mit seinen 16 Stockwerken und 6 Aufzügen, welches sich lediglich 300 Meter vom Strand entfernt befindet, ist noch heute ein Art Wahrzeichen Albenas. Es beherbergt u.a. auch das örtliche Kongresszentrum samt 3 Sälen mit Platz für insgesamt 390 Teilnehmer inklusive der Möglichkeit von Simultanübersetzungen in 5 Sprachen, das Spa-, Wellness- und Balneologie-Zentrum „Medika“, die Restaurants „Blue Sky“ und „The green apple“ sowie das wegen seiner fantastischen Aussicht sehr populäre Panorama Café. Den Gästen des „Dobrudja“ stehen insgesamt 170 Doppelzimmer, 70 Einzelzimmer sowie 12 kleine und 31 große Appartements zur Verfügung, alle Zimmer verfügen über Telefon, Kabel-TV und eine Minibar, die Mehrheit der Unterkünfte ist auch mit Aircondition ausgestattet.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Fast drei Dutzend Hotels aller Klassen in Albena.

Neben dem altehrwürdigen und zuverlässigen, aber nichtsdestotrotz sehr modern eingerichteten und ausgestatteten Hotel „Dobrudja“, welches sich praktisch in der Mitte der Ferienstadt befindet, können Urlauber für ihre Bulgarien Reise nach Albena unter sage und schreibe aktuell 42 verschiedenen Hotels auswählen, alle Komfortklassen von zwei bis zu fünf Sternen sind vor Ort mehrfach vertreten. Im Einzelnen sind dies die 2-Sterne-Häuser Villas West, Lora und Kamelia, die 3-Sterne-Unterkünfte Dorostor, Oasis, Dobrotitsa, Villas Magnolia, Althea, Orchidea und Orchidea Park, Magnolia, Kompas, Panorama, COM, Vita Park, Ralitsa und Ralitsa Superior, Kaliopa, Elitsa, Nona, Boriana, Mora, Slovuna, Amelia und Sandy Beach. Zu den 4-Sterne-Hotels gehören Flamingo, Malibu, Arabella Beach, Laguna Mare, Laguna Garden und Laguna Beach sowie Gergana und Kaliakra. Das Flamingo Grand ist das bislang einzige 5-Sterne-Haus vor Ort, seine insgesamt 446 Zimmer in den Kategorien Appartment Grand Superior, Maisonettes Grand Superior, Executive Studio, Deluxe Studio, Panorama Superior Suite, Corner Suite und Studio Standard auf 9 Etagen erreicht man über 7 Lifte, von denen einer direkt in das hauseigene Kongresszentrum mit seinen 5 Sälen Grand Hall (240 Plätze), Corela (22 Plätze), Ara (130 Plätze), Jaco (70 Plätze) und Lori (je nach Bedarf erweiterbar) führt. Beeindruckend, vielseitig und höchsten Ansprüchen genügend sind auch die 7 gastronomischen Einrichtungen des Flamingo Grand, so bietet etwa das Restaurant „Essentials“ Obst, frische Gemüse, Wurstwaren, diverse lokale Delikatessen, frische Salate, Pastagerichte, warme und kalte Küche, Fisch- und Eierspeisen, eine große Käseauswahl sowie Croissants, Kuchen und weiteres Gebäck. Gourmetmenüs der Haute Cuisine hingegen sind die Spezialität des Restaurants „Atrium“, die von 17.00 bis 23.00 Uhr geöffnete Wine Bar „Dionisius“ dagegen hält verschiedene italienische und bulgarische Weine parat. Unter persönlicher Regie des Chefkochs werden die delikaten Spezialitäten im Restaurant „VIP Lounge“ zubereitet, in der „Lobby Bar“ kann man auch internationale Teesorten, diverse Getränke, Cocktails und Desserts genießen. 150 Plätze stehen im täglich von 21.00 bis 04.00 Uhr geöffneten Nachtklub „Flamingo Grand“ zur Verfügung, in dem in maritimen Farben gehaltenen Klub stehen genau wie in der „Bailando Dance Bar“ Tanz, Flirt und Entspannung auf dem Programm. Der Flamingo-Hotelkomplex ist außerdem für seinen modernen Fitnesssalon und seine Squash-Halle bekannt, das Gleiche gilt auch für die Elements of SPA-Abteilung, die sich in die Bereiche Aqua Elements und Vita Elements gliedert und über Spapool samt integriertem Whirlpool, Damen- und Herrenumkleideraum, Caldarium, Dampfbad, Sauna, Kaskaden- und Hydromassagedusche, Eisfontäne, Relaxzonen, Massage- und therapeutische Kabine, Hydromassagewannen mit Chromotherapie, Angebote für Ayurveda, Kosmetikanwendungen, Wintergarten und Sonnenterrassen verfügt.

Auch kulinarisch ist in Albena die ganze Welt zu Gast: Von „Ti Amo“ bis „Tex Mex“.

Neben den bereits weiter oben erwähnten gastronomischen Einrichtungen in Albena existieren dort einige weitere Restaurants, die den Bulgarien Urlaub in Hinsicht auf das leibliche Wohl noch mehr verschönern. Passend zur internationalen und kosmopolitischen Ausrichtung Albenas kann man dort mexikanisch, italienisch, französisch, skandinavisch, griechisch und natürlich auch traditionell bulgarisch speisen. Fast alle Restaurants, Diskotheken, Bars, Bistros und Pubs befinden sich an der zentralen Allee von Albena oder direkt am Strand und sind somit von allen Hotels und Unterkünften in wenigen Minuten erreichbar. Lediglich das Restaurant „Fiesta Bulgaria“, in welchem man nach alter bulgarischer Sitte mit Brot und Salz begrüßt wird und wo man den traditionellen Feuertanz (Nestinari) bewundern kann, liegt ca. 5 km außerhalb. Ein original mexikanischer Chefkoch bereitet im authentisch eingerichteten Restaurant „Tex-Mex“ die für das lateinamerikanische Land typischen Gerichte wie Napalitos, Tacos, Burritos und Fleytos mit Jalapeño- und Chipotle-Chilis zu, live gespielte Mariachi-Musik, exotische Früchte und typische mexikanische Getränke runden das stimmige Gesamtkonzept ab. Ganz dem italienischen Dolce Vita hat man sich im Restaurant „Ti Amo“ verschrieben, Pasta, Pizza, Risotto und edle Delikatessen wie Carpaccio aus Kalbfleisch, Salate mit Meeresfrüchten sowie Schweinefilet Saltimbocca und vieles mehr vermitteln die perfekte und leckere Illusion mitten in Italien zu verweilen. Nicht minder schmackhaft ist die französisch und skandinavisch angehauchte Küche im Bistro „Poco Loco“, in dem zentral gelegenen Steak-Haus werden u.a. diverse Salate und Fischgerichte, T-Bone- und Pfeffersteaks, Grillspieße und raffinierte Nachspeisen kredenzt. Der gehobenen französischen Kulinarik gehorcht das Restaurant „Ciel Bleu“, im Sommer eignet sich das Restaurant aufgrund seiner Terrasse mit 50 Sitzplätzen auch bestens für Cocktailempfänge und Partys aller Art. Griechische, zypriotische und mediterrane Gerichte mit frischen Zutaten aus dem Meer sowie dazu passende Beilagen serviert das Restaurant „Kalliopa“ unmittelbar am Strand, eine Musikkapelle aus Thessaloniki sorgt abends für die Unterhaltung der zufriedenen Gäste. Ebenfalls direkt am Strand liegt das Restaurant „Rai“, welches allen Gästen der Ultra All Inclusive-Hotels in Albena ein spezielles Menü aus kalten und warmen Snacks, Pizzen, Salaten, Süßigkeiten, Obst, Eis, Kaffee, Softdrinks und Bier anbietet. Eine Doppelfunktion erfüllt das Bistro „Arabella“, auf dem Schiff-Restaurant stehen zahlreiche Fischgerichte und klassische bulgarische Küche zur Auswahl, ab 23.00 Uhr wird das Bistro zur Diskothek. Ganz in der Nähe ist auch das Bistro „La Bomba“, die offene Terrasse mit Blick auf das Meer, bulgarische Gerichte, das Orchester und wechselnde Livemusik sorgen garantiert für gute Laune. Von Hand gespielten Tönen kann man auch im Pub „Sham Rock“ neben dem Hotel „Dobrudzha“ lauschen, bulgarische Küche, Cocktails und andere Getränke, freundlicher Service und angenehme Atmosphäre lassen keine Wünsche offen. Die Cocktail Bar „Ganvie“ verfolgt ein ähnlich erfolgreiches Konzept, Gourmet-Speisen werden dort mit Meeresblick genossen, Karaoke-Abende sorgen für Spaß und Unterhaltung, die beste Adresse für das Nachtleben in Albena schließlich ist die Diskothek „Gorski Tzar“. Besondere Erwähnung verdient auch das DINE AROUND- Konzept, welches All Inclusive- oder Ultra All Inclusive-Gästen bei einem Mindestaufenthalt von 7 Tagen die Möglichkeit eines 4-Gang-Menüs in 6 a-la-carte Restaurants ein Mal pro Woche Aufenthalt (Mittagessen und Abendessen) bis 30.06.2013 und ab 2.09.2013 ermöglicht.

Strand, Sport und Spaß: Alles für den Amateur und auch perfekt für den Profi.

Wer jedoch befürchtet, bei diesem so umfangreichen gastronomischen Angebot der Restaurants in Albena im Urlaub ungewollt das ein oder andere Kilo zuzunehmen, der sei vorsorglich beruhigt, denn genau so groß wie die Auswahl an Restaurants gestaltet sich auch diejenige der vor Ort befindlichen Sportmöglichkeiten. Dabei liegt der größte Sportplatz quasi direkt vor der Haustür, denn am annähernd 5 Kilometer langen und bis zu 100 Meter breiten feinsandigen Strand von Albena kann man nicht nur herrlich baden und sonnenbaden, faulenzen und mit Freunden oder der Familie klönen oder auch fachsimpeln, dort kann man auch bestens Tennis, eine Partie Minigolf oder Beachvolleyball spielen, einen Ausritt per Pferd wagen, sich auf ein Surfbrett stellen und einen Segeltörn beginnen sowie einen Tauchausflug in Angriff nehmen. Auch über die Sicherheit am Strand muss man sich keine Sorgen machen, ausgebildete Rettungsschwimmer sind während der gesamten sommerlichen Saison im Einsatz und signalisieren auch mit der grünen, gelben oder roten Flagge, ob baden erlaubt, eingeschränkt erlaubt oder vorübergehend verboten ist. Auch abseits des Strandes und neben dem Beach kommen sportliche gesinnte Gäste in ihrem Urlaub in Bulgarien ganz sicher auf ihre Kosten, insgesamt 42 Sportarten kann man in Albena ausüben. Auch professionelle regionale, nationale und internationale sowie Amateur-Wettbewerbe in den Bereichen Motorradbahnrennen, Sporttanz, Bridge, Dart, Golf, Karting, Fußball, Sambo, Squash, Tennis, Feldhockey, Bogenschießen, Bowling, Beachfußball und Beachtennis werden wegen der hervorragenden lokalen Ausstattung mit entsprechenden Sportstätten immer wieder und regelmäßig in Albena ausgetragen. Zur Verfügung stehen namentlich 3 Fußballplätze mit Naturgras und ein Spielplatz mit Kunstrasen, das täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnete Pferdereitzentrum samt Sandarena, Reitschule, Hypotherapie und Kinderanimation sowie Sommer- und versiegelten Boxen, eine 52 Meter lange und 35 Meter breite Sporthalle samt Klimaanlage mit Platz für 800 Zuschauer, drei parallelen Tennis- und Volleyballplätzen, Badmintonspielplätzen, Basketball- und Handballspielplatz, zehn parallelen Tischen für Tischtennis sowie Angeboten für Kampfsportarten, Sportänze und Sportgymnastik. Ebenfalls in Albena vorhanden ist ein Stadion für Feldhockey mit olympischen Maßen (91,4 mal 55 Meter), 13 Tennisplätze mit Flutlicht samt Tennisschule mit professionellen Tennislehrern, 21 Frei- und 4 Hallenbäder, die nah gelegenen drei Golfplätze „Tracian Cliffs", „Black Sea Rama“ und „Lighthouse Golf Resort", ein Fahrradverleih, eine Surfschule, ausleihbare Tretboote, Kajaks und Wasserski sowie Möglichkeiten zum Fallschirmspringen, Jetski und das Tauchzentrum Albena, wo man anhand der Ausbildungssysteme NAUI,IDA und CMAS die Fortbewegung unter Wasser effektiv und in kurzer Zeit lernen kann. Diese Ausstattung machen Albena in Bulgarien gerade auch für professionelle Sportmannschaften als Ort für Trainingslager von Interesse, denn auch die Bulgarien Flüge sind meist vergleichsweise sehr viel günstiger als diejenigen zu anderen europäischen Zielen.

Ausflüge, Architektur und Attraktionen rund um Albena: Natur, Kultur, Geschichte

Obwohl man die so perfekt und komplett gestaltete Ferienstadt genau genommen während des Urlaubs dort eigentlich gar nicht verlassen müsste, möchten doch auch viele Gäste ihre Bulgarien Reise auch ein wenig kulturell anreichern, und die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der näheren und weiter entfernten Umgebung kennenlernen. Auch hierfür ist Albena geradezu perfekt geeignet, befinden sich in der Nähe sowohl im Landesinneren als auch an der Schwarzmeerküste zahlreiche sehenswerte und interessante Städte und Gemeinden, historische Stätten, Gebäude und Baudenkmäler sowie imposante Landschaften und teils unvergleichliche Natur. So bietet sich natürlich die nächstgelegene größere, nur 12 Kilometer entfernte Stadt Baltschik bestens für einen schönen Tagesausflug an, dort kann man zum Beispiel den „Ethnografischen Komplex“ samt dem Museum zur Epoche der bulgarischen Wiedergeburt, die Kirche „Sweti Nikolaj“, das Sommerschloss samt Botanischen Garten und dem Schlosspark "Stilles Nest" mit seinen mehr als 3000 seltenen Pflanzenarten und der zweitgrößten Kakteensammlung Europas besichtigen. Die romantische, von kleinen Gassen, dem Fischerhafen und einer Einkaufsstraße mit Wochenmarkt geprägte 13 000-Einwohnerstadt ist auch ein gut geeigneter Ausgangspunkt für Schiffsfahrten auf dem Meer. Noch mehr zu sehen gibt es im gut 30 Kilometer entfernten Varna, die Muttergottes-Kathedrale, das Volkskundemuseum, die byzantinischen Thermen aus dem 4. bis 6. Jahrhundert nach Christus, das Marinemuseum samt Aquarium, die Museen zur Lokal- und Medizingeschichte, der Naturkunde sowie der Puppenherstellung, die historische Felsensiedlung Pobiti Kameni, die Kirche „Sveta Petka“ und die Zirkusshow „Festa Dolphinarium“ bieten zahlreiche Informationen zur Region sowie Unterhaltung und Wissenswertes. Sehr ländlich und von der türkischen Minderheit in Bulgarien geprägt ist die Stadt Dobritsch im Hinterland der Küste, die Kirche von St. Georg und das Museum mit den historischen Werkstätten lohnen einen Besuch. Unmittelbar an der bulgarischen-rumänischen Grenze liegt die fast 2000 Jahre alte Stadt Silistra, welche deren gleichnamige osmanische Festung zu den 100 wichtigsten nationalen touristischen Objekten Bulgariens gehört. Weitere Attraktionen der 40 000-Einwohnerstadt sind die Patriarchenbasilika, die Kurschumlu Moschee und die Kathedrale Peter und Paulus. Wiederum weitaus touristischer präsentiert sich die Stadt Kawarna, die seit 2006 jedes Jahr im Sommer das „Kavarna Rock Festival“ veranstaltet, das nur 13 Kilometer entfernte und stark zerklüftete Kap Kaliakra ist ebenso ein populäres Ausflugsziel, die schroffe Steilküste samt der dort lebenden Robben, Meeresvögel und Delfine ist ein beliebtes Fotomotiv, nicht weit entfernt ist auch die Lagune Taukliman und das Sumpfgebiet Bolata mit seinen mehr als 150 dort lebenden Vogelarten. Nur 5 Kilometer nördlich des Kaps befindet sich das kleine Dörfchen Kamen Brjag, die archäologische Ausgrabungsstätte Jailata zeigt 4000 Jahre alte thrakische Gräber, einen Opferaltar, Steinhäuser, ganz in der Nähe befinden sich Megalith-Denkmäler und ein Grabhügel der Skythen. Empfehlenswert sind auch die nahen Seen Durankulak und Schabla, wo man sein Petri Heil etwa mit dem Fang der dort reichlich vorkommenden Welse, Karpfen, Flussbarsche, Hechte und Zander versuchen kann. Der benachbarte Urlaubsort Schabla wird heutzutage vor allem von Einheimischen im Urlaub besucht, an seinem Strand befindet sich der östlichste Punkt Bulgariens.